Da sind wir

Wir, das sind die Zweibeiner Maike und Burghard mit unserem Rudel Parson Russell Terriern und wir wollen uns und den Beginn unserer Zucht kurz vorstellen. 
Seit Januar 2010 leben wir nun wieder im Landkreis Rotenburg Wümme, zunächst in Bothel, seit 2020 aber in Brockel. Nach 6 jähriger Abwesenheit (Studium & Referendariat) sind wir also in unsere „Heimat“ zurück gekehrt… Und heute lehre ich am Gymnasium in Rotenburg – „meiner“ ehemaligen Schule ;o).

Studiert habe ich, Maike, die Fächer Mathematik und Biologie (außerdem habe ich „nebenbei“ Chemie studiert). Das Fach Biologie hat mich immer sehr gereizt, dabei insbesondere die Genetik und die neusten Erkenntnisse aus der Hundezucht. Ich bilde mich gerne immer weiter auf diesem Gebiet fort, um z. B. möglichst viel über die Vererbung bestimmter Krankheiten zu erfahren. Regelmäßig besuche ich Seminare, Fortbildungen und lese aktuelle Literatur. So bleibe ich  immer auf dem aktuellen Stand.

Mein Mann ist, nach langjähriger Tätigkeit im Außendienst, mittlerweile zu Hause und vormittags für die Hunde da.

Die Hunde können rein und raus, wie sie möchten und können aus dem Garten und die Rehe auf dem Feld und dahinter gelegenen Wald, in dem wir täglich mehrere Stunden anzutreffen sind, beobachten :o)

Ich warschon immer Hundenärrin, bekam meinen ersten eigenen Hund, einen Cairn Terrier, aber „erst“ 1994 (damals war ich 11). Leider wurde „Happy“ nur 4,5 Jahre alt, danach (1999) kam Mischlingshündin „Gina“ zu uns. Sie war ein toller Hund, forderte mich aber nie wirklich. So wuchs der Wunsch nach einem Zweithund.

Der erste Russell, „Archie“, mein absoluter Seelenhund,  zog 2005 ein. Er war ein wundervoller Hund, wir waren dieser intelligenten Rasse sofort verfallen. Da Archie nicht nur lernbegeistert, witzig und süß, sondern auch wunderschön war, wuchs der Wunsch, ihn auszustellen. Gleich den Titel „Best of Show“ gewonnen, kam der nächste Wunsch: die Zucht dieser Rasse.

Kurze Zeit später zog Paula ein, seit 2006 ist unser „Zwinger“ unter dem Namen „The Bravehearts“ bekannt gewesen, im Jahr 2007 fiel unser erster Wurf! Bis 2016 züchteten wir in verschiedenen Vereinen nach dem englischen Originalstandard.
Im Moment leben vier Russells bei uns, nachdem Archie im Dezember 2017 über die Regenbogenbrücke ging. Auf Paula, ihrer Tochter Alice und Enkeltochter Claire bauten wir unsere Zucht auf, die Würfe A-H züchteten wir mit diesen drei Mädels, die nun schon viele Jahre in Rente sind, selbstverständlich aber bei uns bleiben. Unsere Hunde sind volle Familienmitglieder, die auch nach einem Zuchteinsatz nicht einfach abgeschoben werden.

Claire musste leider nach ihrem letzten Wurf im Jahr 2013, wegen einer Pyometra (Gebärmuttervereiterung) kastriert werden.
Wir hatten keine Nachzucht von ihr, so kam 2015 Mylly aus Prag zu uns. Mit ihr hoffen wir auf einen Neuanfang.

Unser Wunsch war es im VDH/FCI zu züchten, da nur diese Papiere eine allgemeine und internationale Anerkennung erfahren.
Mit Mylly war dieser Schritt nun möglich. Nun sind wir also seit Mai 2016 Mitglied im KfT und versuchen auch hier unsere Russells nach dem FCI Standard zu züchten, die aber möglichst auch dem Arbeitsterrierstandard entsprechen. Im KfT war auch ein neuer Zuchtname nötig. So werden aus den mutigen Herzen „The Bravehearts“ nun liebenswerte Kameraden „Tender Fellows“ – wobei das eine das andere nicht ausschließt ;)!

Sie können sich auf unseren Seiten über uns, unsere Zucht, die bisherigen Würfe, unsere Hunde aber auch viel Interessantes über die Rasse erfahren, bekommen Trimm- und Literaturtipps und können sich über Krankheiten informieren. Weiterhin gibt es lesenswerte Berichte (vor allem nach Ausstellungen) und interessante Dinge bei uns zu entdecken: Z.B. ist unser Rüde Archie ein ZDF-Fernsehhund aus der Serie „Da kommt Kalle“, später hat er noch eine „Schulhundeausbildung“ mit mir gemeinsam bestanden.
Gerne können Sie sich bei uns melden, wenn Sie Fragen, Wünsche oder Anregungen haben. Unten in den Beiträgen, sowie unter „Infos“ finden Sie weitere Informationen zur Aufzucht unserer Welpen, ein paar Worte zur Gesundheit und unseren „Standards“.

Viel Spaß beim Durschschnüffeln unserer Seiten wünschen die

Zucht mit Herz seit 2006

Unsere Hunde sind vollwertige Familienmitglieder, somit haben wir „nur“ ca. „eine Hand voll“ Hunde. Uns ist wichtig, sie noch alle im Auto mitnehmen zu können und jedem von ihnen die nötige Aufmerksamkeit schenken zu können. Sie bleiben bis zum letzten Atemzug – manchmal haben wir dann eben nur eine Zuchthündin, da unsere Kapazitäten mit „Rentnern“ ausgeschöpft sind.

Die Aufzucht der Welpen

Unsere Aufzucht…
Unsere Welpen kommen im Haus zur Welt und verbringen die erste Zeit in – dort findet die Mutterhündin mit den Neugeborenen die erforderliche Ruhe. Später wird hier der Welpenauslauf aufgebaut, der durch eine Hundeklappe getrennt mit dem Außenauslauf verbunden ist. So können die Kleinen tagsüber selbst entscheiden, ob sie raus oder rein möchten.

Die Welpen wachsen mit vollem Familienanschluss auf – sie werden weder abgeschirmt, noch nach draußen in einen Zwinger gesperrt. Viele so genannte Hausaufzuchten tun dies, wenn die Welpen arbeitsintensiv werden. So lernen schon die Kleinen Alltagsgeräusche wie den Fernseher, Staubsauger etc. kennen. Außerdem haben sie bei gutem Wetter viel Auslauf im Garten und immer die Möglichkeit, viel zu spielen. Sie lernen das „Bällebecken“, Tunnel, Wackelbrett, Wippe, Hängebrücke etc. kennen. Darüber hinaus werden unsere Welpen an Halsband und Leine gewöhnt und lernen auch die Stadt kennen.

Die früheren kleinen „Bravehearts“ und jetzigen „Tender Fellows“ werden bei uns also bestens geprägt!

Da eine solche Aufzucht sehr viel Zeit & Kraft kostet, haben wir maximal 1-2 Würfe im Jahr, manchmal haben wir auch keinen Wurf…. Melden Sie sich also rechtzeitig, wenn Sie sich für einen Welpen von uns interessieren.

Ab der 8./9. Lebenswoche dürfen unsere Welpen geimpft, mehrfach entwurmt und mit einer Ahnentafel vom KfT (VDH und FCI anerkannt) und dem neuen EU-Ausweis ausgestattet in ihr neues Heim ziehen. Selbstverständlich sind sie vorher durch den Zuchtwart unseres Vereins und dem Tierarzt vorgestellt und abgenommen worden. Natürlich bekommen Sie für die ersten Tage Futter und ein Halsband mit Leine in einem umfangreichen „Starterpaket“ mit!

Nach dem Welpenkauf lassen wir Sie nicht allein, sondern stehen jederzeit mit Rat und Tat bei Fragen etc. zur Seite. Wir freuen uns auch über die Zusendung von Fotos, die dann auch hier bzw. auf Instagram veröffentlicht werden sollen! Wir haben (wenn auch manchmal seltener) zu all unseren Welpenkäufern noch Kontakt – dies schätzen wir sehr. Hin und wieder veranstalten wir auch ein Welpentreffen mit all unserer Nachzucht!

Zuchtphilosophie
  • sorgfältige Planung der Würfe
  • voller Familienanschluss ist garantiert
  • bestmögliche Prägung und Sozialisierung
  • Wir sind auch nach der Abgabe Ansprechpartner bei Fragen und Problemen
Zur Gesundheit

In vielen Vereinen werden Gesundheitsuntersuchungen vorgeschrieben, in vielen anderen nicht. Trotzdem kann aber JEDER Züchter seine Hunde freiwillig untersuchen lassen.

Unsere Zuchthunde sind auf erbliche Augenkrankheiten (wird regelmäßig wiederholt), Patellaluxation (in unserem Verein z.B. keine Pflicht) und audiometrisch getestet (ebenfalls keine Pflicht) worden und bei uns kommen nur Hunde in die Zucht, die gesund sind. Außerdem haben unsere Hunde einen DNA-Nachweis und damit ist auch ihre Abstammung nachgewiesen!
Ab sofort wird jeder Zuchthund auch genetisch auf die primäre Linsenluxation,  das Dilute-Gen (dieses führt zu Fehlfarben, welche oft mit Krankheiten verbunden sind) , JBD und DM untersucht!!!

Auch bei der Wahl des Deckrüden legen wir besonderen Wert auf die Gesundheitsuntersuchungen. Nur ein Rüde, der auch NACHWEISLICH gesund ist, kommt für unsere Hündinnen zum Decken in Frage. Somit erfüllt lange nicht jeder Ausstellungssieger unsere Auswahlkriterien, auch wenn er noch so hübsch ist.

Selbstverständlich ist es damit nicht ausgeschlossen, dass auch mal kranke Welpen in einem Wurf fallen, jedoch ist das Risiko stark minimiert.
Weiterhin ist das Wesen ein wichtiges Kriterium in unserer Zucht. Wir bemühen uns, den Deckrüden genau kennen zu lernen, besuchen ihn vor dem Deckeinsatz und beobachten ihn. Natürlich „kennen“ wir den Hund dann noch lange nicht, da dies nur eine Momentaufnahme ist. Erst dann ist bei uns die „Korrektheit“ und die „Schönheit“ an der Reihe. In unseremVerein züchten wir nach FCI Standard (siehe auch INFO)!

Qualität statt Quantität

Wir haben nur hin und wieder Welpen abzugeben und machen auch mal eine Pause. Unsere Hündinnen werden nur gedeckt, wenn wir auch wirklich Zeit für eine Aufzucht haben . So haben unsere Mädels auch meist nur ca. 3 Würfe.

Zur Vielfalt der Rassse

Viele Züchter wiederholen immer und immer wieder „ihre“ Verpaarungen. Manche aus Bequemlichkeit (der Deckrüde wohnt „um die Ecke“ oder es wird der eigene Rüde genutzt), andere aus Kostengrüden – oder beides. Andere Gründe kann ich mir da nicht vorstellen… Sicherlich kann man MAL einen Wurf wiederholen, wenn dieser besonders gut gelungen ist, jedoch hat es NICHTS mit Zucht zu tun, wenn immer wieder gleiche Verpaarungen gemacht werden. Die genetische Verarmung hat ein solches Handeln zur Folge… Auch können bei vermeintlich gesunden Rüden später Defekte auftreten und dann hat ein Züchter ihn evtl schon 5 oder 6 mal eingesetzt. Passt es so besonders gut, kann man auch zu seinem Bruder, Vater, Sohn,…. fahren, denn hier liegen immer ein bisschen andere Genkombinationen vor. Die genetische Vielfalt ist in jeder Rasse wichtig und das sollte bei geplanten Verpaarungen immer mit bedacht werden. Auch wenn die meisten Hunde nicht in die Zucht gehen, sollte man bedenken, dass so immer nur Hunde mit gleicher Abstammung „produziert“ werden. Als Züchter hat man doch ein Ziel (oder sollte eins haben) und man möchte immer eine Verbesserung der Fehler der eigenen Hunde vornehmen. Im besten Falle sollte man dann mit der Nachzucht weiter züchten. Mit immer den gleichen Verpaarungen entwickelt man sich nicht weiter – im Gegenteil. Achten Sie da mal drauf, wenn Sie auf der Suche nach ihrem Hund sind!

Ein guter Züchter ist im Übrigen nie an seinen „Championhunden“ zu erkennen. Man sollte sich die Aufzuchtsbedingungen ansehen. Ein Züchter lässt die Besucher auch gerne das ganze Gelände und die komplette zugehörige Wohnung / Haus anschauen. Er steht mit Rat und Tat zur Seite, beantwortet gerne und seriös offen stehende Fragen, macht andere Züchterkollegen niemals schlecht und drängt Niemandem einen Welpen auf!
Bei uns werden die Hündinnen erst bei einer gewissen Reife belegt und das ist meist nicht gleich nachdem sie ihre Zuchtzulassung bekommen haben. Selbstverständlich für uns ist auch, dass die Hündinnen nach einem Wurf eine Pause bekommen. Sie sind für uns vollwertige Familienmitglieder, nicht einfach nur Hobby und schon gar keine Gebärmaschinen. Viele Züchter sehen leider nur das Geld und achten nicht auf das Wohl der Tiere… Pro Jahr besuchen wir ca. 3 Ausstellungen, manchmal mehr, manchmal weniger… – nicht aber um zu gewinnen, sondern um Kontakte zu gleichgesinnten lieben Menschen zu knüpfen oder diese zu pflegen. Eine Platzierung ist dabei natürlich ein toller Nebeneffekt :)!

Eine Checkliste, an der man einen guten Züchter erkennt, finden Sie hier.